Wann mäht man eine Wildblumenwiese?

Wildblumenwiese

Wann mäht man eine Wildblumenwiese?

Wann mäht man eine Wildblumenwiese? Als weiterführende Arbeitshypothese sage ich, für uns als Laien, die die Natur unterstützen wollen, gibt es kein falsch! Der Bauch entscheidet und es wird richtig sein!

Konkretes „Küchenrezept“

Zwei- bis dreimal im Jahr mähen, sei es eine Wildblumenwiese oder ein Extensivrasen, ist ein sinnvoller Vorschlag. Aber wann mäht man eine Wildblumenwiese denn jetzt?

Geht man von seinem Bauchgefühl aus wird es richtig sein! Klingt einfach, ist es auch! Und wenn man neue Erkenntnisse gewonnen hat, so kann man seinen Mährhythmus nächstes Jahr anpassen.

Um die Richtigkeit des eigenen Bauchgefühls zu demonstrieren, möchte ich Sie einladen unser „Mähbauchgefühl“ nachzuvollziehen.

Das erste Mal mähen 2020 war bei uns Ende April angesagt. Das Bauchgefühl sagte, da wir um diese Zeit eh schon prächtigen und viel Löwenzahn haben, brauchen wir nicht noch mehr davon. Bevor sich die Pusteblumen komplett aussähen wird gemäht.

Das zweite Mal war Anfang September. Die Pflanzen waren schon längst verblüht, es sah schon längst nicht mehr schön aus.

Das „schon längst“ habe ich mit Absicht einfließen lassen. Eigentlich war das Mähen für Anfang August vorgesehen, hat sich aber nicht ergeben.

Wann mäht man eine Wildblumenwiese?

Anfang September war es dann aber soweit und wir haben unseren Vorgarten gemäht. Bei aller Naturverbundenheit sage ich trotzdem, dass es die letzten 1 ½ Monate nicht mehr schön aussah. Der ökologische Nutzen sank in dieser Zeit auch merklich.

Partiell mähen wir einige Teile auf unserem Grundstück erst zu Jahresbeginn. Natürlich wetterabhängig – und wir setzen uns da terminlich etwas unter Druck, weil es in der Zeit passieren muss – irgendwann von Mitte Januar bis Ende Februar.

Das besitzt aber definitiv experiementellen Charakter und optisch sind die Flächen auch nicht prominent.

Weitere Anmerkung

Wir haben dieses Jahr auch mal kleine Flächen zwischendurch gemäht. Aber auch mal kleine Flächen bei den Mähaktionen stehengelassen, die uns ökologisch wertvoll vorkamen, z.B. weil besonders viele Hummeln in den Blüten waren (Hornklee).

Last but not least wollen wir es natürlich auch für uns schön haben. Da ergibt es sich von selbst, dass man eine Fläche, z.B. für eine Sitzgruppe im Grünen, mäht.

Und sonst …

Wir setzen immer wieder mit Spannung auf die Pflanzen und Kräuter, die der Boden von alleine beherbergt. Auch hier ist das Mähkonzept entscheidend, um den Rasen zurückzudrängen.

Hat man nun den Boden aufwendig vorbereitet und sind die Pflanzen aus der Saatmischung bekannt, so kann man natürlich den Mähzyklus bei Bedarf präzisieren.

Was ich ebenfalls noch anmerken möchte:
Ich bin ein Freund davon, die Mahd futtergeeignet herzustellen. Das bedeutet, dass giftige Pflanzen wie das Jakobskreutzraut vor dem Mähen entfernt sein müssen!

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