Gedanken auftanken

Natur - Sebastian Handls Profilbild für den Beitrag

An dieser Stelle möchte ich, Sebastian Handl, meine Gedanken zum Anlegen einer Wildblumenwiese auf eigenem privaten Grundstück mitteilen und damit unsere Natur unterstützen.

Hierbei vermische ich ein wenig die Themen Natur, Umwelt und Klima.

Sollten Sie trotz der ernsten Thematik eine humorvolle Note bemerken, so ist dies durchaus gewollt.

Die sinnvolle Aktion, die heimische Natur zu unterstützen und zu erhalten, sollte im Überlebenstrieb des Menschens liegen. Liegt er (Überlebenstrieb) auch, aber im heutigen ‚gesellschaftlichen (beinahe geforderten) Egoismus‘ stellt sich die – durchaus nachvollziehbare – Frage:

„Was soll das bringen, wenn nur ich etwas zur Erhaltung für die für unser Überleben wichtige Natur und Umwelt beitrage?“

Man sollte nicht auf Vorgaben des Staates warten. Ja, natürlich werden mittlerweile Steingärten lokal verboten. Aber hier auf Regeln des Staates warten ist verlorene Liebesmüh. Zu stark und derzeit noch zu abstrakt sind die Interessenskonflikte Industrie / Wirtschaft <—> Mensch, imho.

Im Folgenden möchte ich aus persönlicher Sicht skizzieren, was für mich alles in ‚abstrakt‘ mitschwingt. Da man eine Wildblumenwiese nicht an jeder Ecke sieht – im Gegensatz zu Gärten – weiß ich am Ende nicht genau worauf ich mich einlasse. Wird sie am Ende so aussehen wie ich mir das vor meinem inneren Auge vorstelle?

Vielleicht nicht, aber ich habe – wenn auch nur durch ein Gedankenexperiment – die Gewissheit, dass die Vorstellung der Biene nicht hundertprozentig deckungsgleich mit meiner Vorstellung ist! Und zur Unterstützung der heimischen Natur soll dieses Projekt dienen.

Trotzdem sollte man planen und ggf. zusätzlich Expertenrat einholen. Denn unabhängig von der Naturunterstützung soll so ein privates Projekt am Ende einen Vorteil mitbringen, nämlich weniger Arbeit und mehr Zeit zum genießen.

Vielleicht erwartet man zu schnell – z.B. inspiriert von mediteraner Natur – eine bunte Pracht. An dieser Stelle möchte ich wieder an die Sichtweise der Biene erinnern, und in 20 Jahren gehören bei unserem direktem Nachbarn Wasserpflanzen zur heimischen Natur und etwas weiter südlich Pflanzen, die an die Wüste angepasst sind.

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